DVO

zurück zum Leitlinienentwurf

Nichtanstieg der Knochenmineraldichte

Nichtanstieg der Knochenmineraldichte

Beitragvon Renate Ebert » 20.03.2014, 19:55

Auf Seite 150 Punkt 6 heißt es:
„Ein Nichtanstieg der Knochendichte unter einer antiresorptiven Medikation ist vor allem für die oralen Bisphosphonate kein Hinweis für eine verminderte fraktursenkende Wirkung (B) 890,891,892.“
Hier sollte m.E. die Einschränkung „vor allem für die oralen Bisphosphonate“ gestrichen oder durch „vor allem für Raloxifen und orale Bisphophonate“ ersetzt werden.
Begründung:
Unter einer Therapie mit Raloxifen wird ein im Vergleich zu den oralen Bisphosphonaten noch geringerer Anstieg der Knochenmineraldichte zu erwarten. Nach Sarkar erklärt dieser maximal 4% der beobachteten vertebralen Frakturreduktion, das ist noch weniger als für eine Behandlung mit Alendronat oder Risedronat berechnet wurde.

Quellen
Sarkar S, Mitlak BH, Wong M, Stock JL, Black DM, Harper KD. Relationships between bone mineral density and incident vertebral fracture risk with raloxifene therapy. J Bone Miner Res 2002;17:1–10
Renate Ebert
 
Beiträge: 5
Registriert: 20.03.2014, 11:26

Zurück zu Kontrollen



cron