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DXA Kontrollmessungen

DXA Kontrollmessungen

Beitragvon deJager » 20.03.2014, 11:42

TABELLE 12: VERLAUFSKONTROLLEN / THERAPIEDAUER

„Der Zeitabstand von DXA-Wiederholungsmessungen ist davon abhängig, welche Änderung des T-Scores therapierelevant wäre(vgl. Tab 5)
Änderungen von 0,5 SD therapierelevant: erneute Messung nach 12 Monaten
Änderung von ≥1,0 SD therapierelevant: erneute Messung nach 2-3 Jahren“

„Welche Änderung“ bezieht sich auf welchen Zeitraum?
Wenn ich es richtig interpretiere, dann ist eine (geringere) Änderung von 0,5 SD relevanter als eine (größere) von mehr als 1,0 SD, weil dann ja schneller eine Kontrollmessung machen soll. Ist mir nicht klar! Denn schnelle Veränderungen kann ich früher Erfassen, sind relevanter, und sollten schneller Kontrolliert werden. Oder?

„DXA-Verlaufsmessungen unter einer medikamentösen Therapie.“

Gemeint ist hier eine „spezifische“ medikamentöse Therapie, was so geschrieben werden sollte.

Im Weiteren:

„Ein genereller Zusatznutzen einer routinemäßigen Knochendichte-

kontrolle ist nicht belegt (D). Ein Nichtanstieg der Knochendichte

Therapie unter einer antiresorptiven Medikation ist vor allem für die oralen

Bisphosphonate kein Hinweis für eine verminderte fraktursenkende

Wirkung (B).“

Ein Zusatznutzen mag die Literatur nicht belegen, trotzdem sprechen 1. Patienten-Compliance/Adhärenz und 2. die Aussagen zum „Therapieversagen“, besonders der Punkt


„ a) wenn es unter einer Therapie mit Bisphosphonaten, Strontiumranelat,

Denosumab oder Raloxifen zu einem deutlichen Abfall der DXA-Knochen-

dichte (≥5% in 2 Jahren) kommt (D) “


dafür, dass alle 2 Jahre eine Messung zur Reevaluation erfolgen sollte. Hier widerspricht sich die LL, denn wenn nicht alle 2 Jahre gemessen würde, dann ist auch kein Abfall von ≥ 5% in 2 Jahren erkennbar!
deJager
 
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