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Therapiedauer

Therapiedauer

Beitragvon praxisdrzemke » 20.03.2014, 18:08

Wie ist es zu erklären, dass bei offenbar nach wie vor unzureichender Datenlage und lediglich D Klassifizierung, was keinen wesentlichen Unterschied zu den vorherigen Leitlinienfassungen darstellt, eine Evolution bezüglich der Therapiedauer dargestellt wird - von 3 -5 Jahren (1996) über - " es gibt weder Gründe , die dafür, noch dagegen sprechen "(1999) bis hin nun zur Aussage ,dass die Therapie eine Langzeittherapie ist.

Dies vor dem Hintergrund, dass sowohl für, als auch gegen eine langfristige Therapie eine unzureichende Datenlage bestätigt wird, die sicher nicht wesentlich anders gestaltet ist , als die Datenlage , die in den Vorfassungen letztlich zu einer anderen Aussage - nämlich eher indiferent , oder zunächst "3-5 J" geführt hat.
Die Anmerkung der EMEA bezgl einer kritischen Betrachtung einer Bisphosphonatlangzeittherapie bzgl etwaiger atyp. Frakturen " likely to be a class effect " ist offenbar nicht einmal die Erwähnung oder Abwägung wert ? Auch hier keine Anmerkung bzgl. denkbarem Therapiewechsel ggf. Stop einer antires. Therapie ? Sequenztherapie möglichweise mit anderem Ansatz nicht einmal erwähnenswert? ( Auch wenn Studien erst laufen.)

Die prinzipielle Rechtfertigung einer Dauertherapie kann die Gefahren einer latent unkontrollierten "rituellen" Anwendung beinhalten, zumal die früher benannte Re- Evaluierung nicht mehr erwähnt wird .

Für so wenig Datenlage und so wenig Evidenzgrad ( wie schon immer in diesem Bereich) eine erstaunlich klare aktuelle Positionierung. (?)

Vielen Dank

Andreas Zemke(Berlin)


Zuletzt als neu markiert von Anonymous am 20.03.2014, 18:08.
praxisdrzemke
 

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